Weiterbildung


Der Apothekenleiter Dr. Michael Jensen hat im Jahre 1988 seine eigenen Weiterbildung zum Fachapotheker für Offizin-Pharmazie abgeschlossen. Im Februar 1990 wurde er von der Apothekerkammer Niedersachsen ermächtigt, selbst andere Apotheker zum Fachapotheker weiterzubilden. Gleichzeitig wurde die Lamberti-Apotheke zur Weiterbildungsstätte zugelassen. Die Weiterbildung zum Fachapotheker stellt ein Pendant zur Weiterbildung zum Facharzt dar und geht weit über die zusätzlich notwendige regelmäßige Fortbildung hinaus.

Inzwischen haben zwei Apothekerinnen und ein Apotheker in der Lamberti-Apotheke ihre Weiterbildung zum Fachapotheker abgeschlossen.
Seit Juli 2010 befindet sich nun Herr Apotheker Benjamin Kraus als vierter Apotheker in der Weiterbildung zum Fachapotheker.

Wie wird man Fachapotheker?

Ziele:
Die Weiterbildung hat den Sinn, den Apothekern nach Abschluß Ihrer Berufsausbildung weitergehende Kenntnisse für das Berufsfeld zu vermitteln, in dem sie nach dem Studium tatsächlich arbeiten. Ihr liegt die Überlegung zugrunde, daß durch die beständige Wissensvermehrung in Medizin und Pharmazie nach dem Allroundstudium Pharmazie eine berufsbezogene Spezialiserung erfolgen muß. Apotheker, die eine drei- bis vierjährige Weiterbildung durchlaufen haben, dürfen sich nach deren Abschluß Fachapotheker nennen.

Die Weiterbildung ist hauptsächlich praktisch ausgerichtet, d.h. die entscheidende Ausbildung erfolgt nicht in Seminaren und Vorlesungen, sondern durch die tägliche Zusammenarbeit zwischen dem Weiterzubildenden und dem zur Weiterbildung ermächtigten Apotheker. Hiermit wird sichergestellt, daß im Rahmen der Weiterbildung hauptsächlich praxisrelevantes Wissen, wie es zur täglichen Berufsausübung benötigt wird, vermittelt wird. Die notwendigen theoretischen Grundlagen werden in intensivierter Form durch Seminare vermittelt.

Durchführung
Die Weiterbildung in den Gebieten findet in einer ermächtigten Weiterbildungsstätte statt. Betreut wird der Weiterzubildende durch einen ermächtigten Apotheker. Wer eine Weiterbildung beginnen möchte, muss sich bei der zuständigen Landeskammer melden. dort erhält er die erforderlichen Informationen und Hinweise, welche Regeln der Weiterbildungsordnung zu beachten sind.
Um einen einheitliche Standard für alle Weiterbildungsverhältnisse zu schaffen, hat die Bundesapothekerkammer Empfehlungen herausgegeben, die nähere Angaben zum Inhalt der dreijährigen Weiterbildungszeit machen. Diese Durchführungsempfehlungen helfen den Betreuern und den Weiterzubildenden bei der erfolgreichen Gestaltung der Weiterbildung und sind von allen Landesapothekerkammern als Mindestanforderung anerkannt.
Ergänzend zur praktischen Berufstätigkeit ist im Verlauf der drei Weiterbildungsjahre der Besuch von Seminaren vorgeschrieben. Derzeit sind mindestens 120 Seminarstunden zu absolvieren. Die Landesapothekerkammern haben sich auf bundeseinheitliche Themen- und Anforderungskataloge für die Seminare verständigt. Darin sind neben den einzelnen Themen auch die dazugehörenden Mindeststundenzahlen festgelegt.
In einigen Weiterbildungsgebieten sind während der Weiterbildungszeit Projektarbeiten anzufertigen. Die Weiterbildung wird durch eine mündliche Prüfung abgeschlossen. Nach bestandener Prüfung erhält der/die Apotheker/in eine Urkunde und darf die in der Weiterbildungsordnung festgelegte Bezeichnung führen,
z.B. "Fachapotheker/in für Offizin-Pharmazie".

Wichtige Regelungen sind:
· Weiterbildung erfolgt in praktischer Berufstätigkeit
· Diese wird ergänzt durch theoretische Unterweisungen
· Betreut wird der Weiterzubildende durch einen ermächtigten Apotheker
· Weiterbildung findet in einer ermächtigten Weiterbildungsstätte statt
· Die Mindestdauer der Weiterbildung beträgt 36 Monate (bei einer
  hauptberuflichen ganztägigen Tätigkeit)
· Bei einer Teilzeitbeschäftigung verlängert sich die Weiterbildungszeit
· Es sind Seminare zu besuchen
· Derzeit beträgt der Mindestumfang der Seminare 120 Stunden je Gebiet

Welche Spezialisierungsrichtungen gibt es?
Apothekerinnen und Apothekern stehen bislang neun Weiterbildungsgebiete offen:

· Offizien - Pharmazie
· Klinische Pharmazie
· Pharmazeutische Technologie
· Arzneimittelinformation
· Toxikologie und Ökologie
· Theoretische und praktische Ausbildung
· Klinische Chemie
· Öffentliches Gesundheitswesen

 

Unsere Kundenkarte

zur Reservierung

Pflanze des Monats
"Rosskastanie"



Foto: Apothekerin Susanne Jensen

Familienfreundlich



Unsere Partner

News

Pflegevergütung für alle Strümpfe
Pflegevergütung für alle Strümpfe

Neue Richtlinie hilft Patienten

Bisher erhielten Pflegedienste für das An- und Ausziehen leichter Kompressionsstrümpfe der Klasse 1 keine Vergütung. Diese für Patienten ungünstige Regelung gehört jetzt der Vergangenheit an.   mehr

Blutzuckermessung mit Pflaster
Blutzuckermessung mit Pflaster

Bald Diabetes unblutig überwachen?

Britische Forscher sind einer Messung der Blutglukose ohne Stich in den Finger einen Schritt nähergekommen: Ihr entwickeltes Pflaster misst Glukose in der Gewebsflüssigkeit der Haarfollikel. Es kommt ohne Kalibrierung durch Bluttests aus.   mehr

Geräusche weiten die Pupillen
Geräusche weiten die Pupillen

Gefühle an den Augen ablesen

Leipziger Forscher untersuchten die Wirkung überraschend auftretender Geräusche auf unser Gehirn. Dabei konnten sie von der Pupillenweite auf die Art des Geräusches schließen.   mehr

Walnüsse rundum gesund
Walnüsse rundum gesund

Günstig für Cholesterin und Darm

Regelmäßiger Verzehr von Walnüssen senkt nicht nur den Cholesterinspiegel, sondern begünstigt auch das Wachstum probiotischer Bakterien im Darm. Diese positiven Effekte konnte eine aktuelle Studie aus München bestätigen.   mehr

Herzfrequenzmessung per Handy
Herzfrequenzmessung per Handy

App misst besser als Praxistest

Ärzte konnten in einer Vergleichsstudie die Durchblutung der Hand genauer mittels einer Handy-App messen als mit dem herkömmlichen Allen-Test, den Ärzte in der Praxis verwenden.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen

Beratungsclips

Antibiotikumsaft mit Löffel

Antibiotikumsaft mit Löffel

Dieses Video zeigt Ihnen kurz und verständlich, wie Sie einen Antibiotikumsaft mit einem Dosierlöffel richtig einnehmen. Der Clip ist mit Untertiteln in Russisch, Türkisch, Arabisch, Englisch und Deutsch verfügbar.

Wir bieten Ihnen viele unterschiedliche Beratungsclips zu erklärungsbedürftigen Medikamenten an. Klicken Sie einmal rein!

Produkte

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Ihren Arzt oder Apotheker (bei Tierarzneimitteln Ihren Tierarzt).

Lamberti-Apotheke
Inhaber Dr. Michael Jensen
Telefon 05121/3 33 63
E-Mail beratung@lamberti-apotheke-hildesheim.de